Tipps & Tricks – Notizen mit OneNote

Notizen mit OneNote

Aufgeschlagenes Notizbuch mit Register-Reitern und einem Stift

Viele kleine Zettel, Haftnotizen am Bildschirmrand, ein Schreibblock auf dem Schreibtisch und Erinnerungen auf dem Handy – wer kennt das nicht? OneNote ist das digitale Notizbuch von Microsoft und führt all diese Notizen an einem Ort zusammen. Sie schreiben Einkaufslisten, sammeln Ideen, heften Belege ab oder planen eine Reise – und finden alles jederzeit wieder, ob am Computer, am Tablet oder am Handy.

Diese Seite gibt Ihnen einen ruhigen Überblick: Sie zeigt, wie OneNote aufgebaut ist und was damit möglich ist – ganz ohne Fachsprache.

Diese Seite bezieht sich auf das aktuelle OneNote, die einheitliche App, die heute zu Microsoft 365 und zu Windows 10 und 11 gehört. OneNote lässt sich mit einem kostenlosen Microsoft-Konto auch gratis nutzen.

Eine ältere Version namens „OneNote für Windows 10“ wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Falls Sie noch damit arbeiten, lohnt sich der Umstieg auf das aktuelle OneNote – Ihre vorhandenen Notizen bleiben dabei erhalten.

Auf dieser Seite:

Was ist OneNote?

Stellen Sie sich einen großen Ordner mit vielen Registern vor, in dem Sie alles ablegen können, was Ihnen wichtig ist – Texte, Bilder, Listen, ausgeschnittene Internetseiten oder handschriftliche Notizen. Genau das ist OneNote, nur eben am Bildschirm.

Anders als bei einem Schreibprogramm müssen Sie nicht erst eine Datei anlegen und am Ende speichern. In OneNote schreiben Sie einfach los. Alles wird automatisch gespeichert – Sie können also nichts vergessen und nichts verlieren. Und mit der Suchfunktion finden Sie eine Notiz später in Sekunden wieder, auch wenn Sie nicht mehr genau wissen, wo Sie sie abgelegt haben.

So ist OneNote aufgebaut

OneNote ist wie ein echtes Ringbuch in drei Ebenen gegliedert. Wenn Sie sich diese drei Begriffe merken, finden Sie sich sofort zurecht:

Neue Notizbücher, Abschnitte und Seiten legen Sie jeweils mit einem Klick auf ein kleines Plus-Zeichen an. So wächst Ihre Sammlung ganz von selbst und bleibt trotzdem übersichtlich.

Das OneNote-Fenster mit Notizbüchern, Abschnitten und Seiten
Das OneNote-Fenster: Abschnitte (Register) und die Liste der Seiten

Was Sie auf einer Seite festhalten können

Eine OneNote-Seite ist wie ein leeres Blatt Papier – nur viel geduldiger. Sie klicken einfach an die Stelle, an der etwas stehen soll, und beginnen zu schreiben. Der Text muss nicht oben links anfangen; Sie können ihn überall auf der Seite platzieren.

Über die Registerkarte „Einfügen“ holen Sie mit wenigen Klicks viele weitere Dinge auf die Seite:

Die Registerkarte Einfügen in OneNote mit den Schaltflächen für Tabelle, Bild und Datei
Über „Einfügen“ holen Sie Tabellen, Bilder und Dateien auf die Seite

Wenn Sie ein Gerät mit Stift oder Touch-Bildschirm verwenden, können Sie über die Registerkarte „Zeichnen“ sogar mit der Hand schreiben und malen – fast wie auf echtem Papier. Das ist zum Beispiel praktisch, um eine Skizze anzufertigen oder etwas schnell zu unterstreichen.

Die Registerkarte Zeichnen in OneNote mit verschiedenen Stiften und Markern
Mit „Zeichnen“ schreiben und malen Sie wie mit Stift auf Papier

Überall dabei: OneNote auf allen Geräten

Eine der angenehmsten Eigenschaften von OneNote: Ihre Notizen liegen nicht nur auf einem Computer, sondern werden über das Internet (Microsofts Online-Speicher „OneDrive“) sicher aufbewahrt. Dadurch sind sie auf jedem Gerät verfügbar, an dem Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden:

Das Beste daran: Sie müssen sich um nichts kümmern. Schreiben Sie unterwegs am Handy eine Einkaufsliste, steht sie wenige Augenblicke später auch am Computer zu Hause bereit. Diesen automatischen Abgleich nennt man Synchronisierung – er geschieht im Hintergrund von ganz allein.

OneNote auf Computer, Tablet und Smartphone, über eine Wolke synchronisiert
Dieselben Notizen auf Computer, Tablet und Smartphone

Notizen gemeinsam nutzen

Ein Notizbuch muss nicht für Sie allein bleiben. Über die Schaltfläche „Teilen“ können Sie anderen Personen Zugriff geben – zum Beispiel der Familie, einem Verein oder Freunden. Sie legen dabei selbst fest, ob die anderen nur mitlesen oder auch selbst etwas eintragen dürfen.

Praktisch ist das etwa für eine gemeinsame Einkaufsliste, die Planung eines Familienfestes oder die Protokolle eines Vereins. Alle Beteiligten sehen immer den aktuellen Stand, ohne dass Zettel oder E-Mails hin- und hergeschickt werden müssen.

Der Teilen-Dialog in OneNote zum Freigeben eines Notizbuchs
Mit „Teilen“ geben Sie ein Notizbuch für andere frei

Ideen für den Alltag

Vielleicht fragen Sie sich, wofür sich OneNote im täglichen Leben eignet. Hier einige Anregungen aus der Praxis:

Beispiel für ein OneNote-Notizbuch aus dem Alltag, etwa eine Einkaufsliste
Ein Beispiel aus dem Alltag: ein Notizbuch für Einkäufe

Tipps für die Praxis

Sie möchten OneNote kennenlernen?

OneNote ist schnell erklärt – am leichtesten lernt es sich, wenn jemand die ersten Schritte gemeinsam mit Ihnen durchgeht. Der GRIPS-Computerservice richtet Ihnen OneNote gern ein und zeigt Ihnen in Ruhe, wie Sie es für Ihren Alltag nutzen – auf Wunsch auch bequem per Fernwartung.

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